• Blutroter Champagner

    Ex-Kommissar Cédric Bresson, einst die »beste Spürnase von Paris«, hat es zu einem beinahe ebenso guten Champagnerwinzer gebracht. Bei einem Empfang des Reben- und Rosenzüchters Bernard Grandjean wird Cédrics erster eigener Rosé gereicht – und dem Neu-Winzer gelingt es sogar, vor der versammelten haute volée von Lézy-le-Sec eine 2,20 Meter hohe Champagnerpyramide aufzugießen. Selbst sein skeptischer Schwiegervater ist beeindruckt! Zu später Stunde gellt ein Schrei durch den Festsaal: Der Gastgeber liegt tot im »Liebesnest«, wo er seine Rosensorten kreuzte. Allem Anschein nach mit einer künstlichen Ranke erdrosselt, zudem ragt eine goldene Rose aus seiner Kehle. Auch Staatssekretär Theuilly-Bazet ist unter den Gästen – und ordnet an, dass Cédric die Ermittlungen übernimmt. Mit der Hilfe seines Teams von der örtlichen Polizei, aber auch der ehemaligen Filmdiva Viviane deckt Cédric geheime Rivalitäten zwischen Rosenliebhabern und Champagnerveredlern auf. Auf dem Dorffest in Lézy werden plötzlich die Karten neu gemischt, im wahrsten Sinne des Wortes: Pique Dame erscheint persönlich – aber wer wäre Cédric, sich von einem Verbrecher an der Nase herumführen zu lassen? 

    erscheint am 10. März 2022 Blutroter Champagner Kampa Verlag

     

     

    über mich

  • Aktuell

    von Carlo Feber

    09.09.2024 -15.06.2025 Schreibakademie am Nordkolleg

    Ein intensives Jahr für die Professionalisierung als Autorin / Autor   sechs Seminare am Nordkolleg Rendsburg - Coaching und Begleitung zwischen den Seminaren - 5 online Workshops zur Textarbeit - spielerische Schreibübungen - angeleitete Exposé-Erstellung -Abschlusspräsentation.

    Alle Informationen finden Sie unter www.schreibakademie-nordkolleg.de

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    Ich bin Schriftsteller

    Autoren und Autorinnen schreiben alles mögliche, was wir gern lesen: Zeitungsartikel, Internet-Content oder Kochrezepte und viele interessante Texte mehr, manchmal sogar Bücher. Schriftsteller*innen schreiben Literatur. 

    Literatur ist für mich die Kunstform des geschriebenen Wortes, so wie die Musik die Kunstform des vom Menschen erzeugten Tons ist.

    Menschen beim Lesen auch unterhalten zu können ist ein (oft unterschätzter) Teil dieser Wort-Kunst. Leserinnen und Lesern mit einem Spannungsroman einfach ein paar unbeschwerte Stunden schenken zu können – das erfahre ich bei jedem Buch als eine große künstlerische Herausforderung.

     

    Ich wünsche mir beim Schreiben, dass ich die Leserinnen und Leser mit einem Roman auch verführen kann, sich nebenbei über die verhandelten Themen ihre Gedanken zu machen. Ich versuche das mit populären Genres wie Kriminal- und historischen Romanen, auch ein paar Kurzgeschichten hat es gegeben. Bis jetzt. Kreativ sein heißt für mich, immer wieder einmal andere literarische Formen auszuprobieren. Zur Zeit entwickele ich deshalb einen heiteren Lifestyle-Roman.

     

    Selbst wenn Karl Valentin leider Recht hat: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“; so stimmt auch, was Michelangelo gesagt hat: „Aus dem Leide schöpft die Kunst die erhabensten Eingebungen."

     

    vita

  • Biografisches

    Carlo Feber stammt aus der Pfalz und studierte Politologie in Paris und Berlin, wo er heute noch lebt. Zunächst war er als Arbeitswissenschaftler und Projektmanager im Medienbereich tätig. Seit 1995 schreibt er Krimis und historische Romane. Außerdem arbeitet er als Roman-Coach und gibt Creative-Writing-Unterricht bei verschiedenen Kultureinrichtungen.

     

    "Meine Inspiration finde ich meist bei langen Spaziergängen im Park des Schlosses Charlottenburg, aus dem auch die Hintergrundbilder der Webseite stammen. In den verborgenen Winkeln des Barockgartens redigiere ich meine Texte. Der weite Blick über die Spree und das Blumenparterre vorm Schloss öffnet den Geist für neue Ideen. Und nicht zuletzt Preußenprunk oder das Grab von Königin Luise - nach der meine Großmutter und Mutter genannt waren - schaffen immer wieder eine Verbindung zur Geschichte Europas."

     

    meine bücher

  • Blutroter Champagner

    Ex-Kommissar Cédric Bresson, einst die »beste Spürnase von Paris«, hat es zu einem beinahe ebenso guten Champagnerwinzer gebracht. Bei einem Empfang des Reben- und Rosenzüchters Bernard Grandjean wird Cédrics erster eigener Rosé gereicht – und dem Neu-Winzer gelingt es sogar, vor der versammelten haute volée von Lézy-le-Sec eine 2,20 Meter hohe Champagnerpyramide aufzugießen. Selbst sein skeptischer Schwiegervater ist beeindruckt! Zu später Stunde gellt ein Schrei durch den Festsaal: Der Gastgeber liegt tot im »Liebesnest«, wo er seine Rosensorten kreuzte. Mit einer künstlichen Ranke erdrosselt, zudem ragt eine goldene Rose aus seiner Kehle. Auch Staatssekretär Theuilly-Bazet ist unter den Gästen – und ordnet an, dass Cédric die Ermittlungen übernimmt. Mit der Hilfe der örtlichen Polizei, aber auch der ehemaligen Filmdiva Viviane deckt Cédric Rivalitäten zwischen Rosenliebhabern und Champagnerveredlern auf. Auf dem Dorffest in Lézy werden plötzlich die Karten neu gemischt, im wahrsten Sinne des Wortes: Pique Dame erscheint persönlich – aber wer wäre Cédric, sich von einem Verbrecher an der Nase herumführen zu lassen?

     

    Der tote Champagner-Präsident

    Ex-Kommissar Cédric Bresson genießt sein Glück als frisch verheirateter Neu-Winzer in Lézy-le-Sec in der Champagne, der Heimat seiner Frau. Doch sein Ruf als beste Spürnase der Pariser Kriminalpolizei holt ihn ein: Als inmitten der Weinberge Sylvain Clouet, Präsident der einflussreichen Winzervereinigung Vigne d’Or, ermordet aufgefunden wird, zwingt das Innenministerium Cédric, die Ermittlungen zu übernehmen. Wie er neben der Arbeit im Weinberg und der Vorbereitung auf seine baldige Vaterschaft noch ein Verbrechen aufklären soll, ist ihm schleierhaft. Sylvain Clouets Leiche liegt unter einer Holzskulptur, an der eine sabrierte Champagnerflasche hängt, auf dem Etikett: das Gesicht des Opfers. Und es kommt noch schlimmer: Vier weitere Kunstwerke sind mit Hinweisen versehen, die eine Mordserie in den höchsten Kreisen der Champagne ankündigen. Beim Versuch, den Täter aufzuhalten, ergründet Cédric gemeinsam mit dem örtlichen Kommissar und einer ehemaligen Filmdiva die komplizierten Verhältnisse des Champagnerbusiness.

     

    1946 In den Ruinen von Babylon

    Ein historischer Kriminalroman um ein Verbrechen, wie es nur in der unmittelbaren Nachkriegszeit möglich war. Berlin steht 1946 kurz vor den ersten freien Wahlen, als die Leiche der Politikerin Döring gefunden wird. Überraschend wird der heikle Fall dem nassforschen Curt Lanke und den fronterfahrenen Hajo Steinert übertragen. Erst nach und nach begreifen die beiden Kommissarsanwärter, in welch hochgefährliches Spiel um Rache, Verrat und alte Rechnungen sie geraten sind.

     

    Die letzten Tage von Tsingtau

    Tsingtau 1911, die deutsche Kolonie in China - fern von Kaiser und Reich. Es ist eine faszinierende Welt mit alten Tempeln und neuen Villen, mit heiligen Bergen und verrufenen Spelunken.

    Hier will der Marinearzt Heinrich Renau Karriere machen, um seiner reichen Verlobten im fernen Berlin ebenbürtig zu werden. Doch erst bricht die Pest aus, dann wird in Peking die Revolution ausgerufen. Und mitten in den Wirren verliebt sich Renau in Chou-Li, die faszinierende Tochter des chinesischen Gouverneurs. Über Rassen- und Kulturgrenzen hinweg müssen beide ihre verbotene Liebe um jeden Preis verheimlichen. Die Klugheit Chou-Lis und der Mut Renaus muss sich im gefährlichen Spiel von Intrigen, Verrat und Machtgier bewähren, als sie den Opiumschmuggel in höchste Berliner Kreise stören. Als Japan dann dem chinesischen Reich den Krieg erklärt, sind die letzten Tage von Tsingtau gezählt.

    Das Spiel der anderen

    Malu, Sanctus, Habibi und Leon haben große Ideale, auf die sie harte Taten folgen lassen. Mithilfe erpresster Insidergeständnisse wollen die vier Politaktivisten die schmutzigen Geschäfte einer international tätigen Bank aufdecken und so einen Sinneswandel in der Gesellschaft bewirken.

    Die Entführung von Vorstand Harald Lengsfeld verläuft problemlos. Doch zeitgleich wird die Leiche seines Kollegen Fokker gefunden. Der stand als Nächstes auf der Liste der vier Freunde - offensichtlich hat irgendjemand sich ihrer Pläne bedient, um an den Banker heranzukommen. Dadurch haben sie nicht nur viel früher als einkalkuliert die Polizei auf den Fersen - sondern auch einen weiteren Feind. Überdies hat die hauseigene Security der Bank den Auftrag erhalten, die Entführer zu finden und auszuschalten, koste es, was es wolle. 

    Der Tote im Winterhafen

    Ludwigshafen im Jahr 1911: Die Arbeiter streiken, und ein Doktor der Chemie wird im giftorange schäumenden Wasser des Jubiläumsbrunnens gefunden.

    Der junge, ehrgeizige Sergeant Cresper kennt die schwarze Seite der Stadt der Farben nur zu gut, aber seine Ermittlungen sind nicht überall willkommen: In der Großen Fabrik verschweigt man Geheimnisse, und Crespers Vorgesetzte wollen um jeden Preis an einen Unfall glauben. Doch Cresper begibt sich auf die Suche nach dem Paten von Ludwigshafen, den niemand zu kennen scheint.

    ghostwriting

    Diskretion ist Ehrensache für Geister

    Auch für Ghost-writer. Es braucht keinen Spiritismus oder Beschwörungen, man kann die guten Geister buchen. Es liegt in der Natur der Sache (und Verträge), dass ich hier nicht nennen darf, für wen (oder besser als wer) ich geschrieben habe. Jedenfalls gibt es einige (Auto-)Biografien und Spannungsromane, bei denen ich einen (Groß-)Teil des Textes geformt habe.

    Leider ist die Wortmagie der Geister nicht billig, das gilt es zu bedenken. Dafür ist sie aber wirksam.

    Carlo Feber c/o Editio Dialog Literary Agency

    Michael Wenzel

    51 rue Marcel Hénaux

    59000 Lille

    France

    (0033)3 20 18 03 75

    dr.wenzel@editio-dialog.com

    roman coach

  • Seit mehr als zwölf Jahren gebe ich Seminare und Kurse

    Ganz aktuell wird das nächste Seminar sein:

    von Carlo Feber

    09.09.2024 -15.06.2025 Schreibakademie am Nordkolleg

    Ein intensives Jahr für die Professionalisierung als Autorin / Autor   sechs Seminare am Nordkolleg Rendsburg - Coaching und Begleitung zwischen den Seminaren - 5 online Workshops zur Textarbeit - spielerische Schreibübungen - angeleitete Exposé-Erstellung -Abschlusspräsentation.

    Alle Informationen finden Sie unter www.schreibakademie-nordkolleg.de

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    Über die Jahre habe ich gemeinsam mit der Lektorin Lisa Kuppler verschiedene Formate entwickelt. So gibt es von uns:

    • Schreibakademie - ein intensives Jahr für die Professionalisierung als Autor / Autorin
    • Zeit fürs Schreiben – Roman-Coaching 
    • Zeit fürs Schreiben – Impulse fürs freie Schreiben
    • „Wie schreibe ich einen Krimi“ I und II
    • und natürlich „Creative Writing“ Basis- und Aufbau-Kurs.

    An die Bedinungen von E-Learning angepasste Varianten dieser Kurse sind verfügbar.

     

    Individuelles Coaching

    Weil ich oft gefragt werde, was das beim Schreiben von Romanen bedeuten soll: Ein individuelles Coaching ist ein kreativer Prozess, auf den sich beide Seiten einlassen, damit der oder die Gecoachte den bestmöglichen Text formen kann.

    Art und Umfang des Coachings hängt von vielem ab: Wie viel Manuskripttext gibt es schon? Steht der Plot, ist er spannend genug? Ist das Figuren-Ensemble interessant und vollständig? Geht es im Coaching mehr um die Sprache oder mehr um die Struktur des Romans? Muss eine Schreibblockade überwunden werden? Oder sucht jemand einfach einen kritischen, aber konstruktiven Testleser für einen Feinschliff.

    Deshalb vereinbare ich die Konditionen für ein Roman-Coaching individuell, nachdem ich ein Exposé und ca. zehn Seiten Text gelesen habe. Orientierung für die Preisgestaltung sind die Richtlinien von Ver.di und der Autorenvereinigung Syndikat.

     

    Wie es dazu kam...

    In keiner anderen Kunstform wird in Frage gestellt, dass man auch die zugehörigen künstlerischen Techniken, also das „Handwerk“, lernen sollte. Nur bei der Kunst des Wortes heißt es oft, da gebe es „Handwerk“ gar nicht, sondern nur reine Kunst, die sich in der „individuelle Sprache“ zeige. Man könne eben „gut“ schreiben (von Natur aus) oder eben nicht.

    Für mich scheint bei dieser Haltung immer noch der Genie-Kult der Romantik durch. Goethe und von mir aus auch der fast immer zitierte Thomas Mann mögen ja Genies gewesen sein. Ich jedenfalls bin keines – und die meisten Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die ich persönlich kenne, sind es eher auch nicht.

    Aus meiner eigenen Schreib- und Leseerfahrung hat sich ein anderer Standpunkt entwickelt:

    Ohne Talent geht es nicht, aber ohne Wissen um ein Wie-mache-ich's-denn-konkret? entstehen keine lesbaren Texte. Und schon gar keine, die Leser und Leserinnen einfach gut unterhalten können.

    Die angloamerikanische Tradion des Creative-writing ist da pragmatisch. Schreiben kann man bis zu einem gewissen Grad lernen. Wir alle wissen, was eine gute, spannende Geschichte ist – intuitiv. Weil wir ständig Geschichten hören, sehen oder lesen.

    Wer schreiben will sollte sich deshalb damit Auseinandersetzen, was diese Lesererwartungen genau sind und welche Genreregeln daraus folgen. Er oder sie sollte sich fragen, mit welchen sprachlichen Mitteln viele hundert gute Bücher (vor dem eigenen) diese Lesererwartungen eingelöst haben.

    Malerinnen und Maler zum Beispiel studieren die alten Gemälde und die klassische Moderne in den Museen, während sie eigene Bilder schaffen. Wer ein Instrument professionell spielt, möchte in einer Meisterklasse weiter das eigene Können perfektionieren.

    Wer schreibt, sollte wissen, dass es auch in der Kunst des Wortes „Handwerk“ gibt: Plots, Spannungsbögen, Erzählperspektive, Dialoggestaltung, Sprachebenen bis hin zu den unzähligen Stilmitteln und zur Textgliederung mit Satzzeichen. Alles hat eine Wirkung. Die bewusst einzusetzen, darum geht es beim Kreativen Schreiben.

    Was mit dem „Handwerk“ überhaupt für eine Geschichte erzählt werden soll und die Inspiration dafür... Das zu finden ist eigentlich die Kunst.

     

     

     

    Für die Berliner Kennedy-Schule haben wir das Curriculum für ein freiwilliges Lernfach „Kreatives Schreiben“ für die Jahrgangstufe 10 und 11 entwickelt, das inzwischen jährlich dort angeboten wird.

    andere leben

  • Glauben Sie nie einfach so, was zwischen zwei Buchdeckeln steht

    Oder vorn auf dem Buchtitel. Literatur ist eine ganz spezielle Variante der Wirklichkeit: Diese Morde, diese Herzoginnen, dieses Liebespaar – nichts davon hat je existiert. Jedenfalls nicht real. Jedes Wort hat sich jemand bloß ausgedacht.

     

    In diesem Falle war dieser jemand ich als Sybille Conrad bzw. Coco Meinhard. Allerdings weiß Carlo-Sybille-Coco-X, dass Sie als Leserinnen und Leser wissen, dass wir beide wissen, dass wir hier gemeinsam uns darüber hinwegsetzen, dass das „wirkliche Leben“ nur gerade eben jetzt existiert. In dieser Sekunde, in der Sie diese Worte lesen.

     

    In der Literatur existiert aber ein anderes Leben. So wie es sein könnte, oder hätte sein können oder wie wir es uns manchmal erträumen. Die Morde, die Herzoginnen, das Liebespaar sind ebenfalls real – oder werden es jedenfalls in der Sekunde, in der Sie den Roman lesen. Oder können Sie in dem Moment noch unterscheiden, welche Wirklichkeit realer ist: Die im Buch ausgebreitete oder Ihre Lebenswelt auf dem Sofa, wo sie gemütlich sitzen und lesen?

     

    Wie auch immer Sie es empfinden... Ohne die Fiktion zwischen den beiden Buchdeckeln hätten wir nur unser eigenes Leben, mit ihr können wir an einigen mehr Lebenswegen teilhaben.

     

    Für mich als Schriftsteller ist es einfacher unter verschiedenen Pseudonymen in verschiedenen Genres zu schreiben. Nicht weil ich es unbedingt so möchte, sondern weil die Verlags- und Buchwelt nach Marktsegmenten organisiert ist, für die man als Autor „Marken“ darstellen soll. Wer auch immer sich das ausgedacht hat ...

    Die Goldmacherin

    Das Geheimnis des Goldmachens: ein Frauenschicksal aus dem Mittelalter

    Mainz 1461: Die junge Aurelia erlernt von ihrem Vater, dem Alchemisten Meliorus, endlich die letzten Geheimnisse der Metallurgie und Giftkunst. Ihr Glück ist perfekt, als der Geselle Romuald aus der einflussreichen Schriftsetzerzunft um sie werben darf. Doch während der Verlobungsfeier wird die Stadt von feindlichen Truppen überfallen. Ihr Vater wird getötet und Aurelia aus der Stadt verstoßen. Das Einzige, was sie noch hat, ist das geistige Erbe ihres Vaters: das Wissen um das Goldmachen.

    Eine große Liebe, die Faszination des Goldes und eine mutige, kluge, starke Heldin.

    1001 Schuh

    Schuhe verändern dein Leben. 

    Das weiß Laura, die erfolgreich in einer Hamburger Event-Agentur arbeitet und leidenschaftlich Schuhe sammelt. Dieses Hobby versteht nicht jeder Lover, und so findet sich Laura als frischgebackene Single in einem Stimmungstief. Ihre beste Freundin Josephine schmuggelt sie zum Trost zu einer geheimen Preview bei Yunus Q, dem Shooting Star der Schuh-Designerszene ein, der sie prompt zu seiner neuen Muse auserwählt. Als dann auch noch Fabian Schröder, Schuhfabrikantenerbe und smarter Mitinhaber des Labels, Laura näherkommt, wird ihre Gefühlslage kompliziert.  
    Und dann taucht überraschend Top-Model Angelina Labrée auf, die ihren Ex Fabian zurückerobern will. Ehe Laura die Warnungen ihrer besten Freundin Josephine vor dem internationalen Fashion-Business richtig begreift, wird sie in raffinierte Intrigen und ein Liebeschaos verstrickt, das seinesgleichen sucht ...   

     

     

    Die siebte Seherin

    Wenn eine große Gabe zum Schicksal wird

    Frankfurt 1495. Die junge Magd Mira soll Gerhild, die Tochter des Seidenhändlers Helmprecht, zur Hochzeit nach Venedig begleiten. Doch nach einem Überfall während der Reise stirbt Gerhild, und Helmprecht zwingt Mira, die Rolle seiner toten Tochter zu spielen. Unterwegs erkennen zwei alte Bäuerinnen Mira als Auserwählte: die vom geheimen Astarte-Bund lang erwartete siebte Seherin. Als Mira von ihrer Gabe, in die Zukunft zu sehen, Gebrauch macht, gerät sie im Spiel der Mächtigen in große Gefahr ...

    In diesem Sinne existiert auch: Sybille Conrad und Coco Meinhard.

    lesen & denken

  • Ich lese auch gern. Immer noch.

    Zum Beispiel Romane aus den Genres, die ich selber schreibe, weil ich herausfinden möchte, wie andere Kreative mit den Genre-Regeln jongliert haben, wie sie spannende Geschichten gestaltet haben. Die handwerklichen Tricks darf man sich ja abschauen für eigene Bücher.

    Immer wieder beschäftige ich mich mit französischer Literatur. Die andere Sprache ist wie ein sanfter Schleier, der bewirkt, dass ich wieder ohne handwerklichen Blick lesen und einfach Spaß an der Auseinandersetzung mit dem Buch haben kann. Ähnlich ergeht es mir mit Übersetzungen aus den sogenannten „kleinen“ oder „exotischen“ Sprachen, wenn der Text einen Blick in einen unbekannten Kulturkreis erlaubt.

    Den einen oder anderen besonderen Lesegenuss möchte ich empfehlen.

    Für jedes Buch recherchiere ich viel. Mal sitze ich tagelang in Berliner Bibliotheken und wälze staubige Folianten, mal surfe ich stundenlang in entlegenen Zonen des Internets. Oder befrage Expertinnen und Experten. Manchmal beobachte ich auch einfach nur Menschen. Oder mir begegnet im Alltag unerwartet etwas, dass mich gedanklich beschäftigt.

    Das eine oder andere davon möchte ich hier ausführen. Zur Inspiration, zum Weiterdenken.

     

     

    FDA Schreibhain: Thriller - Das Spiel mit der Angst L

    https://www.machdeinradio.de/radiobeitrag/fda-schreibhain-thriller-das-spiel-mit-der-angst.html

    Welche formalen Anforderungen stellt ein Thriller an seinen Autor? Was zeichnet die Arbeit in diesem Genre im Vergleich zu anderen aus? Welche Bedeutung kommt dem Aspekt der Angst zu? Dies und mehr fragt Tanja Steinlechner (Autorin und Leiterin der Autorenschule Schreibhain) die Thrillerautoren Karla Schmidt und Carlo Feber. 

     

     

     

    Poesie & Theorie

  • Poesie

    [ˈdeɪtə]-Dada 8.1

    Nach Kurt Schwitters Merz-Gedicht „Anna Blume“

     

     

    An Ann_* Vegans'Victim

    Nö ich, Selfi* ein-zwei-viele Checker, poste *-u!
    Endlich Ich, ErschwinglIch, twitterschwitter, Ichich Chichi hic haec hoc?
    Kulturrestposten geresterampt im Aldisound!
    Wo postest *-u, undefined Gender, *-u postest, also U_*-est?
    Likes , *_u profilättest.

    Leih'Icon, [Error 445], heiß der Server summt.
    Schlumpfmütze-Sneakers-bareback mountain 

    Nagelpolish-Polinnen feilen's *_ur
    Klick-Klick, 

    Fetishfummel, lines bestäubt

    Das was lieber war als tot poste ich, Ann_* Vegans'Victim, poste ich *_ur

    Endlich Ich, renditlIch, Ichich Chichi hic sic fic?
    Irgendwas-mit-Menschen shitstorm fame
    Ann_* Vegans'Victim, „lieber war's als tot“e Ann_*, nicht ganz
    Sieh?
    Deutschland-sucht-Superhirn:
    1. Ann_* Vegans'Victim spielt mit Neo-Tamagotchi,
    2. Ann_* Vegans'Victim war lieber als tot.
    3. Wie reflext der Manga?
    Duodoppelshine und hochgegelt bei Cut'n'go,

    Leilas Lippenfarbe reflext im ultra Licht *_us Dschungelcamp Manga.
    Hey, young urban Konsumdementen Girl's day Zielgruppenkind im Zara-Quartalsoutfit,
    hey, pinkes (Tier-geht-gaa'nich) Flauschi, simse à la Bim, drei Smilies LOL!
    50-Schatten-of-Schwarzweißmischung, versatil,---- Leben-s-Abschnitt-s-partner*!

    Irgendwie-was-mit-Medien Ziegenkäse ---- Glutén-Liste.
    Ann_* Vegans'Victim, Ann_*, _*_**_*-*_!
    Ego twitterschwittere re-linke.
    IP-Adresse ayurvedisch stirngießt softig Gen-geklontes hightec Lab als Krem.
    Schon gescannt Ann_* Vegans'Victim, gecheckt,
    Ein Nein ist ein Nein beim backstage wischen.
    &, & *-u'st  Giga wo nur mega,
    *_u'st backstage, oder covermäßig:
    _*_**_*-*_.
    Gen-geklontes hightec Lab googelt SEXTIPPS zur egoerogenen Zone.
    Ann_* Vegans'Victim,
    *_u gooles [geht-gaa'nich],
    Selfi*-------STR C STR V-------wow wau!

     

    in: Chaussee - Zeitschrift für Literatur und Kultur der Pfalz Band 37

     

    Theorie

    2020

    Genre ohne Grenzen?

    Leitung: Martin Conrath, Carlo Feber, Sabine Klewe, Ilka Stitz, Olaf Kutzmutz | Datum: 06. September (16:00 Uhr) - 07. September 2020 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 54,- € (reine Seminarkosten) | Anmeldeschluss: 06. August 2020 |

     

    Emanzipiert sich die Unterhaltungsliteratur in Zeiten der digitalen Vernetzung? 

    Genreliteratur galt lange als »nicht literarisch«, da sie nur das Bedürfnis der Leserschaft nach Unterhaltung befriedige. Doch Genreliteratur war und ist erfolgreich: Ob Liebes- oder Fantasyroman, ob Kriminal- oder Historischer Roman – das Genre war schon immer ein Liebling der Leserschaft und bildet das ökonomische Rückgrat der meisten Verlage.
    Die Tagung lotet aus, welche Grenzen der Genreliteratur von Leserschaft, Markt und Medien gesteckt werden und wie wirksam diese Grenzen sind.

    Existiert die angebliche Grenze zwischen »echter« Literatur und Genre noch? Welche Impulse geben Übersetzungen für den Umgang mit Genreliteratur? Was lehrt der Vergleich mit Buchmärkten unterschiedlicher Länder?

    Es geht um Abgrenzungen zwischen den Genres, aber auch um mediale Trennlinien zwischen klassischem Papierbuch, E-Book und Hörbuch. Es geht um die Zukunft des Lesens in einer vernetzten Welt.

    Die Tagung ist gedacht für alle, die Genreliteratur interessiert. Das Programm erscheint rund 10 Wochen vor der Tagung auf www.bundesakademie.de.

     

    Das Seminar ist offen für alle, die Genreliteratur interessiert

     

     

    2018

    Nur Schreiben nach Schema F?: Genreliteratur zwischen Kunst und Kommerz

    Leitung: Martin Conrath, Carlo Feber, Sabine Klewe, Ilka Stitz, Olaf Kutzmutz | Datum: 18. Februar (16:00 Uhr) - 19. Februar 2015 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 116,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 18. Januar 2018 |

     

    Die Tagung schließt an die Veranstaltungen zur Genreliteratur an, die in den letzten Jahre an der Bundesakademie stattgefunden haben, und nähert sich dem Thema »Digitalisierung, Gender und neue Helden« unter verschiedenen Schwerpunkten. Wer sich auf dem Buchmarkt bewegt, sollte zunächst wissen, welche Position die Genreliteratur auf diesem Markt derzeit einnimmt. Darum wird es einführend gehen.

     

    Darüber hinaus geht es um geteilte Autorschaft, Fanfiction oder die Situation von Schriftstellerausbildung und Creative-Writing-Angeboten in Deutschland. Und beim »Blick über den Kanal« fragen wir: Was ist anders auf dem britischen Buchmarkt für Autorinnen und Autoren? Welche Krimis funktionieren dort? Zum guten Schluss reden wir über »das leidige Geld«: Wie kalkulieren Verlage? Ab wann gilt ein Titel als erfolgreich?

    Das Seminar ist offen für alle, die Genreliteratur interessiert

     

     

    2015

    GenreliteraturPerspektive 2015: Digitalisierung, Gender und neue Helden

    Leitung: Martin Conrath, Carlo Feber, Sabine Klewe, Ilka Stitz, Olaf Kutzmutz | Datum: 31. Mai (15:00 Uhr) - 1. Jun 2015 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 110,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 18. Mai 2015 |

     

    Die Tagung schließt an die Veranstaltungen zur Genreliteratur an, die in den letzten Jahre an der Bundesakademie stattgefunden haben, und nähert sich dem Thema »Digitalisierung, Gender und neue Helden« unter verschiedenen Schwerpunkten. Wer sich auf dem Buchmarkt bewegt, sollte zunächst wissen, welche Position die Genreliteratur auf diesem Markt derzeit einnimmt. Darum wird es einführend gehen.

     

    Die weiteren Vorträge versuchen das Tagungsthema in all seinen Facetten vorzuführen und zu präzisieren. Dabei spielen unter anderem Geschlechter-Bilder in der Genre-Literatur eine Rolle: Ist der Kriminalroman eine klassische Männerdomäne? Wie viel Frauen braucht der Krimi? Braucht der Krimi die Frau? Und wie werden die Hauptfiguren im Kriminalroman eingeführt? Das alles auf der Grundlage einer statistischen Auswertung aktueller Krimibestseller. Darüber hinaus bietet die Tagung Naheinstellungen auf das Genre Chick Lit, die weiblichen Wurzeln der Kriminalliteratur und aktuelle Tendenzen in Kinder- und Jugendbüchern.

     

    Auch die technisch-handwerkliche Seite schriftstellerischer Arbeit kommt nicht zu kurz. So wägt ein Vortrag den Nutzen und Nachteil verschiedener Schreibprogramme für Autoren ab und ein anderer führt vor, inwiefern Facebook als Marketinginstrument für die eigene Autorenarbeit taugt. Alle Impulsvorträge werden im Anschluss im Plenum diskutiert.

     

    2014

    Hypes, Trends und Standards. Wie Autorinnen und Autoren Genreliteratur gestalten

    Leitung: Carlo Feber | Datum: 30. Mrz (16:00 Uhr) - 31. Mrz 2014 (13:00 Uhr) | Kostenanteil: 70,- € (inkl. Ü/VP) |

     

    Ob Krimi, Liebesroman, Fantasy, Jugendbuch oder Historischer Roman – die gern gelesenen Genres schwanken stark in der Lese-Konjunktur.

    Ein Überblick über die aktuelle Entwicklung der Marktsegmente führt in das genreübergreifende Seminar ein. Dabei geht es beispielsweise um stilistische und strukturelle Trends: Ist Präsens die neue Erzählzeit? Inwiefern bleibt perspektivisches Schreiben die angemessene Erzählhaltung? Darüber hinaus diskutieren wir Fragen wie: Braucht die Genre-Literatur »neue Held(inn)en«? Bewährte Muster der Figurengestaltung wie die  »Heldenreise« werden einer Analyse aktuell gestalteter Roman-Protagonisten gegenübergestellt. Und wir richten den Blick auf Fragen der Selbstvermarktung in Zeiten von E-Books und Verlagskrisen.

     

    Die Dozenten der Werkstatt-Einheiten sind Autorinnen und Autoren, Lektorinnen und Agentinnen, die sich auf verschiedene literarische Genres spezialisiert haben.

     

     

    2013

    Neue Trends, neue Sprache?

    Leitung: Carlo Feber mit Autorinnen und Autoren des Autorenkreises Quo Vadis | Datum: 7.-8. April 2013 Bundesakademie Wolfenbüttel | Anmeldeschluss: 7. März 2013

     

    Der Historische Roman - eine Positionsbestimmung

    Der Historische Roman hat sich in den letzten zehn Jahren zu anderen Genres der Unterhaltungsliteratur geöffnet und viele Impulse von Kriminal-, Liebes- oder auch Fantasy-Romanen aufgenommen. Wie reagieren die Autoren und Autorinnen Historischer Romane auf die veränderten Lesererwartungen? Welche sprachlichen Mittel werden heute für die Historisierung von Romanhandlungen genutzt?

     

    Am Beispiel ausgewählter Texte werden die sprachlichen Mittel, die vergangene Epochen evozieren, analysiert und in Beziehung zur Rezeption bei Lesern und Kritikern gesetzt. Die Ermittlerfiguren im Historischen Kriminalroman werden anhand von Verlagsprogrammen auf Trends zwischen retrograden Projektionen und historischen Vorläufern untersucht. Eine statistische Betrachtung der Verlagsprogramme und eine Diskussion zu den Handlungsmöglichkeiten von "Quo Vadis" in der Urheberrechtsdebatte runden das Programm ab.

     

    Fußnote